Bundeswehrmusikkorps in der Realschule Volksgarten 2014.
Jugendwaldheim Gillerberg: Klassenfahrt der Klasse 5b.
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Die Borussia-Stiftung spendet 1000 € für unser geplantes Bienenzucht-Projekt.
Sportfest 2014.
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Girlsday 2014.
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Der „MINT“ Schwerpunkt

Wo liegen die Stärken unserer Schüler? Bei der Beantwortung dieser Frage kam ganz klar zum Vorschein, dass der mathematisch-naturwissenschaft-liche Bereich an unserer Schule einen sehr hohen Stellenwert hat.

Wie kann eine Förderung in diesem Bereich aussehen? Das war dann die Frage, die sich aus dieser Antwort ableitete. Wir haben die Frage für uns beantwortet eine Reihe von Maßnahmen geschaffen, die sich in der Mehrzahl sehr stark von den anderen Schulen unterscheiden. Alles läuft dabei unter Abkürzung „MINT“. Dies ist die Abkürzung für Mathematik Informatik Naturwissenschaften Technik.

Unsere Schule ist dabei aktiver Teilnehmer des ZDI-Zentrums „M-Interkativ“ Mönchengladbach. Hierbei handelt es sich um ein Netzwerk von Schulen, Firmen, der Hochschule und städtischen Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet mit der Zielsetzung der gezielten Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses. Dies hat zur Folge, dass sich die Unterrichtsinhalte in einem permanenten Wandel befinden, wir fachlich immer nach den neuesten Erkenntnissen arbeiten und vielfach außerschulische Lernorte bei unseren Partnern nutzen.

Ein Teil der Umsetzung des „MINT“ Gedankens ist der Aufbau einer „MINT-Klasse“ mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Das Projekt beginnt in Klasse fünf und endet in der Klasse sieben mit der Wahl des Schwerpunktfaches. Die Kinder haben von Beginn an Informatik als Fach. Außerdem wurde der Physikunterricht erweitert.

Ein Baustein für die spezielle Förderung dieser Klasse ist das fächerübergreifende Prinzip. Die Lehrpläne der Fächer Mathematik, Biologie und Physik werden stark miteinander vernetzt. Die Lösung mathematischer Probleme wird alltäglicher Bestandteil aller naturwissenschaftlichen Fächer. Bei geeigneten Problemstellungen kann die Stundenverteilung flexibel gehandhabt werden. Es ist also möglich projektorientiert zu arbeiten. Die Themenstellungen orientieren sich dabei an den schulinternen Lehrplänen der einzelnen Fächer. Dieser muss auch beachtet werden. Fachlich ergeben sich aber genügend Anknüpfungspunkte für fächerübergreifendes Arbeiten.

Die Stunde Informatik wird genutzt, um ein grundlegendes Arbeiten am PC einzuführen. Dabei werden Themen ausgewählt, die in direktem Zusammenhang mit anderen Unterrichtsfächern stehen, z.B.:

  • Einführung in die Textverarbeitung – Erstellen eines Tiersteckbriefes (Biologie), Erstellen einer Klassenzeitung (Politik)

  • Einführung in die Tabellenkalkulation – Wiederholung der Grundrechenarten, Umgang mit Daten (Mathematik)
  • Bei der Internetrecherche und der elektronischen Präsentation sind viele Themenstellungen denkbar.

Zusätzlich sollen einige allgemeine Themenstellungen des Informatikunterrichts eingeführt werden:

  • Arbeiten in einem Netzwerk

  • Speichern und Drucken
  • Selbstständiges Arbeiten im Lo-net²
  • Erstellen von Dokumentation und Protokollen
  • Bau und Funktion von PC's

Die MINT Klassen sind somit der wichtigste Baustein, um die Schüler von Anfang an für Naturwissenschaften zu begeistern.