Bundeswehrmusikkorps in der Realschule Volksgarten 2014.
Jugendwaldheim Gillerberg: Klassenfahrt der Klasse 5b.
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Die Borussia-Stiftung spendet 1000 € für unser geplantes Bienenzucht-Projekt.
Sportfest 2014.
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Girlsday 2014.
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Streitschlichtungs AG

Soziales Lernen - Das Konzept der Streitschlichtung und der Peers an der Realschule Volksgarten Mönchengladbach

Schwerpunkte der Streitschichtung

  • Streit vermeiden lernen durch Stärkung der eigenen Kompetenzen
  • lernen, miteinander zu reden
  • lernen, sich in den anderen hineinzuversetzen, um seine Position besser zu verstehen
  • lernen, gemeinsam eine Lösung zu finden, die beide Seiten akzeptieren und umsetzen können
  • Schüler helfen Schülern

Schüler der Klassen 9 werden in der AG zu Mediatoren ausgebildet, theoretische Ausbildung ca. 3/4 Jahr. Nach den Osterferien übernehmen die 9er die praktische Streitschlichtung von den 10ern, werden aber noch von diesen betreut (Patenschaften)

In Klasse 10 aktive Streitschlichtung in den Pausen bzw. nach dem Unterricht. Schüler gehen zu den Schlichtern in den Streitschlichtungsraum und lassen sich dort helfen. Der Schlichtung folgt eine Nachbesprechung, um zu sehen, ob der Schlichtungsvertrag von beiden Seiten eingehalten wurde. Schüler können die Schlichter aber auch jederzeit so ansprechen, wenn sie Hilfe brauchen.
Die Kollegen sind gehalten, Streitende zur Schlichtung zur schicken und nicht im Unterricht selber zu schlichten.
Bei schwierigen Tatbeständen , z.B. Mobbing werden die Lehrer – Mediatoren eingeschaltet. Sie versuchen das Problem selbst zu lösen oder beraten Eltern und betroffenen Schüler und arbeiten mit den Beratungslehrern der Schule zusammen.

Konzept und Koordination

Das Mediationskonzept ist von den ausgebildeten Lehrer-Mediaroren in Anlehnung an das Bensberger Modell ausgearbeitet und den Bedürfnissen der Schule angepasst.
In regelmäßigem Austausch werden Aspekte der Ausbildung und des Rollentrainings abgesprochen und gemeinsame Aktivitäten geplant, z.B. Arbeitswochenenden in der Schule.
Fortbildungsangebote, z.B. der Thomas Morus Akademie in Bensberg werden in Absprache mit der Schulleitung wahrgenommen.
Fortbildungsmaterial wird gegenseitig ausgetauscht.

Präsenz

Am Tag der offenen Tür verteilen die Streitschlichter Flyer an die Eltern und Kinder, auf denen das Konzept der Streitschlichtung kurz erläutert ist. Eltern und Schüler haben die Möglichkeit eine Demo-Schlichtung anzuschauen, um die praktische Umsetzung des Konzepts kennen zu lernen.
Am 1. Elternpflegschaftsabend der 5. Klassen wird die Schlichtung durch die Lehrer-Mediatoren den Eltern noch einmal im Detail vorgestellt. Eltern können Fragen stellen, so dass sie über diese Einrichtung an der Schule informiert sind.

Vor den Herbstferien stellen sich die Schüler-Mediatoren den einzelnen 5er Klassen vor. Die Schüler wissen jetzt, wen sie ansprechen können, zusätzlich hängen Fotos der Schlichter im Forum.
Vor oder kurz nach den Herbstferien veranstalten die 9er und 10er Mediatoren für alle 5. Klassen eine Spielnachmittag, auf dem sich die 5er untereinander, aber auch die Streitschlichter kennen lernen sollen. Hier wird eine erste Basis für ein friedliches Miteinander gelegt, denn die Schülerinnen und Schüler spielen in klassenübergreifenden Gruppen, müssen Aufgaben lösen, wo sie miteinander reden müssen, um zum Ziel zu kommen. So erfahren die Schülerinnen und Schüler spielerisch, wer miteinander redet, kooperiert und kompromissbereit ist, kommt zum Ziel, und zwar in der Regel schneller und besser als andere.

Zum Halbjahr hin, wenn sich die Neuen eingelebt haben, wird von den 10er Mediatoren in einer dreistündigen Veranstaltung den 5. Klassen die Streitschlichtung nahe gebracht. Unter dem Motto „Auseinandersetzungen müssen sein, aber wie gehe ich mit ihnen richtig um?“ erzählen die Fünftklässler ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet, meist mit dem Ergebnis „Verlierer – Gewinner“ und werden danach aufgefordert, selbst einmal zu überlegen, welche anderen Möglichkeiten es geben könnt. Vorgeschlagenen Möglichkeiten werden teilweise durchgespielt. So erkennen die Schülerinnen und Schüler oft selber, dass es einen andere und bessere Streitkultur gibt als das „Faustrecht“. Diese Veranstaltung wird mit jeder 5.Klasse getrennt durchgeführt, da es für die Schüler oft schwer genug ist, erst einmal in der eigenen Klasse klarzukommen. Hinzu kommt, dass jede Klasse ihre eigene Problematik entwickelt.